Eine Unternehmensinsolvenz kommt selten plötzlich. Oftmals ist sie das Ergebnis einer mangelnden Beachtung einer Reihe von Risikofaktoren. Um einen drohenden Konkurs abzuwenden, sollten Unternehmer daher immer die häufigsten Gründe im Blick haben und bei Bedarf gegensteuern.

Selten ist es dabei auch nur ein Faktor der zu Einem Bankrott führt. Die Kombination mehrerer Gründe über einen längeren Zeitraum stellt oftmals den obligatorischen Tropfen dar, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Die häufigsten Gründe für eine Unternehmensinsolvenz

Aufgrunddessen ist es für jede Art von Unternehmer, egal ob bereits erfahren oder noch Beginner, lohnenswert, sich über die am weitesten verbreiteten Risikofaktoren zu informieren.

Schlechte Finanzierung

An jeder Ecke lauern angeblich lukrative Finanzierungsangebote. Gerade Gründer mit geringem Eigenkapital tendieren hier schnell zuzugreifen. Dabei kann ein Investment durch Fremdkapital oft versteckte und dabei hohe Zinsforderungen beinhalten. Wenn die eigene Bonität dabei eher gering ist können die monatlichen Ausgaben für z. B. Die Rückzahlung von Bankkredite eine hohe Belastung darstellen. Unternehmen sollten daher nie die genauen Zahlen und die Liquidität der eigenen Firma aus den Augen verlieren.

Falsche Investitionen

Auch das Investieren in die falschen Projekte ist nicht selten ein häufiger Grund für einen Konkurs.  Auch wenn Investitionen oft ein Risiko Daten, so sind sie für Wachstum und Entwicklung der Unternehmung unabdingbar. Das macht es gerade für unerfahrene Unternehmer so schwer die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Um hierbei so wenig Fehler wie möglich zu macken ist es unbedingt notwendig immer genügend Informationen und Details zum Projekt einzuholen. Unternehmer sollten nie aus dem Bauch heraus eine Entscheidung über Höhe und Zeitpunkt der Investition treffen. Auch wenn dabei gross angelegte Marktforschungen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen nicht immer umsetzbar sind, so können diese Firmen zumindestens Kundembefragungen und Marktanalysen durchführen um das Investitionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Schlechtes Management

Ein weiterer häufiger Grund für eine Unternehmensinsolvenz ist auch eine fehlende oder unzureichende Strategieplanung. Gerade in kleineren Unternehmen fehlt es oft an einer zuständigen Person die sich um die Planung und Umsetzung einer Unternehmensstrategie kümmert und mit der Führungsetage kontinuierlich bespricht. Dabei ist gerade eine Planung auf längere Sicht oftmals nicht nur finanziell erstrebenswert sondern auch insgesamt weniger Risikokreich. Besonders kurzfristige und unüberlegte Fehlentscheidungen wie ein plötzliches Wechseln des Lieferanten können einen ungeahnten zusätzlichen Aufwand bedeuten, wenn dies zum Beispiel auch die Umstellung von anderen Unternehmensprozessen zur Folge hat.

Falscher Führungsstil

Aber auch die Beziehung zwischen Führungsebene und Belegschaft kann zum Grund für eine Unternehmensinsolvenz werden. Besonders dann wenn der Führungsstil äußerst kontrollieren oder ganz im Gegenteil zu locker ist, kann dies zu einer weniger produktiven Arbeitsweise der Mitarbeiter führen, was sich wiederum negativ auf das Geschäft auswirkt.

Da es aber als Personalleitung oftmals schwierig ist den eigenen Führungsstil objektiv zu beurteilen, sollten sich leitende Angestellte besonders an der Performance ihrer zugehörigen Belegschaft orientieren. Nur wenn alle zusammen am gleichen Strang ziehen und in einem positiven Verhältnis zueinander stehen, kann eine optimale Arbeitsleistung erreicht und das Risiko für eine Unternehmensinsolvenz reduziert werden.

Schlechte Kommunikation

Schlussendlich spielt auch die richtige Kommunikation eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Unternehmung. Gerade bei finanziellen Angelegenheiten oder strategischen Planungen müssen Informationen zwischen den einzelnen Departments regelmäßig und transparent ausgetauscht werden. Eine unzureichende Kommunikation kann hingegen zu Fehleinschätzung führen, die einen erheblichen Einfluss auf das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit der Firma haben können. Zu viele falsche Entscheidungen können daher schließlich zu einer Unternehmensinsolvenz führen.

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