Ein eigenes Business – davon träumen viele Menschen. Speziell in den letzten Jahren wurde es immer einfacher – schnell und günstig im Internet das eigene kleine Online-Business aufzubauen.

Beispiele sind ein kleiner Onlineshop für Produkte oder eigene Dienstleistungen. Beispielsweisen finden sich Menschen, welche selbst hergestellte Strickwaren oder kleine Holzfiguren verkaufen. Auch können eigene Bücher oder Seminare verkauft werden. Hierzu kann ein Nebengewerbe angemeldet werden.

Einen weiteren Anwendungsfall gibt es für etablierte Unternehmen, welche durch eine Homepage den Vertriebskanal erweitern können. Beispielsweise kann ein stationäres Geschäft seine Waren durch einen Onlineshop auch im Internet anbieten.

Alles beginnt mit einer Idee

Eine Idee zu finden ist nicht einfach aber mithilfe eines systematischen Prozesses findet jeder die passende Idee für das kleine Online-Business. Am besten wäre es, wenn Sie sich im Thema gut auskennen und auch ein großes Interesse haben sich regelmäßig weiterzubilden. Erstellen Sie anschließend eine Liste von Suchbegriffen, welche Sie mit dem Thema verbinden.

Schauen Sie ebenfalls bei Google unter – ähnliche Suchbegriffe – um mehr Inspiration zu erhalten. Beispiel: 3D-TV kann in Kombination mit den Begriffen wie Beratung, Produktvergleich, Kauftipps ebenfalls gesucht werden. Sie können so Ihr Angebot perfekt auf Wünsche der potentiellen Kunden zuschneiden.

Um Geld zu verdienen können verschiedene Methoden verwendet werden wie: Werbung einbinden, eigene Produkte verkaufen oder Affiliate Links anbieten. Besonders Affiliate ist eine sehr gute Methode für ein kleines Online-Business und wird deswegen im übernächsten Abschnitt noch genauer erklärt.

DIY Baukasten

Fragen Sie nun Agenturen nach einem Angebot für eine passende Webseite erhalten Sie Angebote von 1000 – 10.000 Euro. Dies ist oftmals viel zu viel und übersteigt das eigene Budget. Es kann sich deswegen lohnen sich DIY Baukästen anzuschauen um kostengünstig eine eigene Webseite zu erstellen. Solche DIY Baukästen funktionieren oftmals vollkommen ohne Programmierkenntnisse. Denn: Eigentlich kostet der Aufbau einer Seite meist recht wenig.

Sucht man bei Google unter dem Suchbegriff DIY Webseite-Baukasten findet man viele Portale, welche mit schlüsselfertigen Websites für Startups und Unternehmen werben. Es hat den Vorteil, dass Sie keinen Aufwand für die Konzeption und die Planung aufwenden müssen. Sie erhalten in solchen Homepage-Baukästen fertige Designs und Beispieltexte. Beispiele sind 1und1, WIX und Jimdo.

Website mit WordPress erstellen

WordPress ist besonders gut für Blogs geeignet und verfügt über viele Plugins. Mithilfe dieser Plugins kann die WordPress-Seite sogar als Webseite oder Onlineshop genutzt werden. WordPress basiert auf der Skriptsprache PHP und ist als Open Source Software kostenlos. 2007 gewann WordPress den Award für das beste CMS System.

Sie können nach Installation von WordPress und der Plugins verschiedene fertige Designs verwenden, welche professionell erstellt worden sind. Diese sind kostenlos oder gegen eine Gebühr von einmalig 30 Euro zu erhalten. Nun gilt es nur noch Ihre fertigen Texte und Bilder einzufügen. Fertig ist die eigene DIY Webseite, welche Sie nun nur noch ins Internet laden müssen.

Hosting

Neben der Programmierung einer Webseite ist auch das Hosting ein wichtiger Faktor. Hosting ist leicht erklärt: Wenn Sie mit einem PC arbeiten, benötigen Sie Speicherplatz um Dokument abzulegen. Dazu haben Sie eine Festplatte und können dort mithilfe von Pfaden die Dateien aufrufen und anzeigen. Das gleiche gilt auch für das Internet. Sie brauchen Speicherplatz im Internet damit Ihre Webseite von anderen Nutzern aufgerufen werden kann.  Eine gute Übersicht über solche Services gibt es auf dieser Seite. In den Hosting Angeboten finden sich zahlreiche Fremdworte, welche schwer zu verstehen sind. Doch für Ihren Zweck ist es ganz einfach: Nutzen Sie entweder einen spezialisierten WordPress Provider oder ein Hosting Angebot mit Domain, MariaDB und PHP-Fähigkeit.

Affiliate Marketing und Dropshipping

Eigene Produkte sind oftmals teuer und erfordern eine umfangreiche Logistik inkl. Retouren. Dies ist meist für den Anfang etwas umfangreich und sollte vermieden werden. Eine Möglichkeit dazu ist Affiliate Marketing.

Mit Affiliate Marketing bewerben Sie ein Produkt durch einen Link. Sie vertreiben das Produkt also für einen Vertriebspartner wie z.B. Amazon. Dafür gibt eine Provision wie z.B. 5% des Verkaufspreises. Bei Finanzprodukten ist die Provision besonders hoch.

Vorteil ist, dass keine Logistik aufgebaut werden muss. Der Fokus liegt darauf das Produkt zu bewerben und eine gute Erklärung zu bieten bzw. als spezialisierter Verkäufer aufzutreten. Ein gutes Beispiel sind Produktvergleiche oder eigene Produkttests mit Video-Reviews.

Im Fazit bieten Sie also keine eigenen Produkte an, sondern bewerben die Produkte von anderen Anbietern. Dafür erhalten Sie eine Provision. Es kann sich bei bestehenden eigenen Produkten auch lohnen die Affiliate Produkte ergänzend anzubieten. Der Vorteil ist, dass der eigene Onlineshop so ein breites Portfolio anbieten kann. Dies lockt einerseits mehr Kunden und bringt im Umkehrschluss mehr Umsätze.

Eine Alternative zu Affiliate Marketing kann ebenfalls die Methode Dropshipping sein. Mit Dropshipping können Sie Produkte anbieten ohne diese selbst auf Lager zu haben. Falls ein Kunde so ein Produkt im Shop bestellt, versenden es nicht Sie, sondern der Händler.

Konkret ist der Unterschied: Der Kunde wird nicht wie bei Affiliate Marketing weitergeleitet, sondern bleibt im Shop. Der Unterschied liegt darin, dass Sie mehr Provision erhalten aber auch das Risiko tragen: Der Kunde kauft in diesem Fall die Ware bei Ihnen und damit sind Sie auch verantwortlich.

Erste Kunden auf die Seite bekommen

Ohne die richtigen Besucher auf der Webseite fließen keine Einnahmen. Gerade Anfänger versuchen häufig über teure Werbung Besuchter auf die Seite zu locken. Doch gerade am Anfang ist das Budget gering. Es gilt deswegen zuerst die Seite sinnvoll auf die Richtlinien von Google zu optimieren und anschließend durch Blog-Artikel sogenanntes Content Marketing zu betreiben, um potenzielle Käufer auf die eigene Seite zu bekommen.

Erste Besucher lassen sich über gute Artikel in Zusammenhang mit einer Google Optimierung kostenfrei umsetzen. Das einzige, was hierbei investiert werden muss, ist Zeit. Sie müssen die Texte schreiben und optimieren. Die Chance ist anschließend gegeben, dass Sie bei Google-Suchanfragen potentieller Kunden auf den ersten Ergebnisseiten erscheinen.

Fazit

Das eigene Business zu realisieren ist durch das Internet viel einfacher geworden und Sie können mittlerweile einfach und kostengünstig eine Webseite im Internet erstellen und Geld verdienen. An erster Stelle steht die richtige Idee, welche Sie durch Brainstorming und Prüfung durch Google Suchanfragen finden können. Anschließend gilt es eine Webseite zu erstellen. Hierzu können Sie einen Homepage-Baukasten verwenden und die Webseite günstig erstellen. Dazu sind keine Programmierkenntnisse notwendig und Sie können fertige Designs verwenden. Zum Schluss müssen Sie noch sicherstellen, dass potentielle Kunden Ihre Webseite auch erreichen. Im Artikel wurde dazu die Google-Optimierung sowie das Content Marketing in Form von informativen Blogartikeln vorgestellt.

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