Wenn Du schon länger mit dem Gedanken spielst, eine Existenz zu gründen, dann wirst Du Dich früher oder später mit den Gründungskosten eines Start-ups beschäftigen müssen. Was dabei alles auf Dich zukommt, erfährst Du in diesem Artikel.

Ein Start-up zu gründen, verlangt neben einem guten Konzept und viel Mut oftmals auch eine bemerkenswerte Summe an finanziellen Mitteln. Existenzgründern fällt es dabei häufig schwer, alle Kosten im Auge zu behalten und sich einen Überblick bei der Preislage zu verschaffen. Genau deshalb haben wir Dir einmal die wichtigsten Informationen zu den Gründungskosten eines Start-ups zusammengefasst.

Gründungskosten eines Start-ups

Auch wenn Du bei Deiner zukünftigen Existenz noch gar nicht bei der formalen Gründung angelangt bist, fallen bereits Kosten an. Dabei ist es zunächst einmal wichtig, zwischen einerseits wirklichen Kosten und andererseits Investitionen zu unterscheiden.

Kosten vs. Investitionen

Gründungskosten zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie meist vor der formalen Gründung zustande kommen und sich nicht auf den Ertrag auswirken. Beispiele für solche Kosten sind unter anderem Besuche von Fachmessen, das Beauftragen einer Firma zwecks einer Marktanalyse oder auch Notar- und Gewerbeanmeldungskosten. All diese Ausgaben müssen Existenzgründer zunächst einmal aus eigener Tasche tätigen. Viele schreiben sie daher auch bereits schon im ersten Geschäftsjahr ab.

Investitionen hingegen beschreiben Ausgaben, die für den Unternehmensstart unbedingt notwendig sind, aber in der Regel erst nach der formalen Gründung getätigt werden. Investitionen können dabei zum Beispiel Investitionen in das Geschäftsgebäude, den Fuhrpark oder auch das Marketing des Startups sein. Diese Ausgaben haben oftmals einen großen Einfluss auf den Geschäftsverlauf. Da sie dabei oftmals deutlich höher sind als die Gründungskosten, werden sie in der Regel von deiner gewählten Geschaftsform getragen.

Höhe der Gründungskosten

Auf welchen Betrag sich die Gründungskosten eines Start-ups letztlich belaufen, kann man pauschal nicht sagen. Neben der Unternehmensform hängt dies unter anderem auch vom Existenzgründer selbst ab.
Damit Du Dir aber eine ungefähre Vorstellung machen kannst, haben wir für eine typische GmbH anhand von Durchschnittswerten konkrete Zahlenbeispiele erarbeitet.

Fallbeispiel GmbH

Für Beurkundungen, Verträge, Anmeldung und Eintrag ins Handelsregister sowie einer Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger müssen Gesellschafter mit Kosten von rund 600-700 Euro rechnen. Hinzu kommen circa weitere 200 Euro für die Überwachung der Stammkapitalanlage, den Sachgründungsbericht sowie das Gewerbeamt. Insgesamt ist in diesem Fall also mit Gründungskosten von rund 800-900 Euro zu rechnen.

Tipps zum Sparen von Gründungskosten eines Start-ups

Es gibt viele Wege, um ein bisschen Geld bei den Gründungskosten eines Start-ups zu sparen. Drei Tipps, die sich dabei besonders leicht und praktisch von jedermann anwenden lassen, haben wir Dir hier zusammengefasst:

Geschäftsform

Statt direkt eine mit vergleichsweise hohen Kosten verbundene GmbH zu gründen, solltest Du darüber nachdenken, zunächst einmal mit einer kostengünstigen UG zu beginnen. Später kannst Du Dein Start-up immer noch zu einer GmbH umändern.

Makler Gebühren

Auch Makler Gebühren können ein großes Loch in dein Start-up Kapital reißen. Deshalb solltest Du, falls Du wirklich unbedingt einen Makler brauchst, unbedingt versuchen, über den Preis zu verhandeln. Fragen kostet bekanntlich nichts und im besten Fall kannst Du anschließend ein paar Euro sparen.

Gebrauchtes

Statt dein Startup von Grund auf mit neuem Equipment auszustatten, kannst Du auch in Erwägung ziehen, einige Dinge gebraucht zu erwerben. Aus Unternehmensverkäufen oder durch den Austausch mit neuem Equipment bieten viele Unternehmer regelmäßig ihre alten Bestände an. Hier kannst Du oftmals für weniger als die Hälfte des ursprünglichen Preises zuschlagen.

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Bildquelle: Designed by Pixabay

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