Der Absicht das eigene Unternehmen verkaufen zu wollen, kann verschiedene Gründe haben. Nicht immer liegt die Ursache in einem Scheitern der eigenen unternehmerischen Idee. Oft haben Unternehmer nach Jahren des nervenaufreibenden und zeitintensiven Aufbaus einer Firma schlichtweg den Wunsch, wieder andere Prioritäten im eigenen Leben zu setzen. Ein Recht, dessen sich jeder Unternehmer und jede Unternehmerin ohne schlechtes Gewissen bedienen darf. Auf der anderen Seite stehen interessierte Käufer und Investoren, die eine bereits vorhandene Idee, ein bestehendes Unternehmen kaufen wollen.

Mehr Angebot als Nachfrage

Doch schaut man sich die gängigen Firmenbörsen im Internet an, merkt man sehr schnell, dass es eindeutig mehr Verkaufsangebote als Kaufgesuche auf den Plattformen gibt. Dabei ist es nicht nur die mangelnde Nachfrage, der Unternehmer ausgesetzt sind: Für die eigene Idee, die viel Blut, Schweiß, Tränen und Verzicht gefordert hat, will man selbstredend auch einen anständigen Preis erzielen. Und weil eben so immens viel Herzblut in einer Firma steckt, will man zudem einen Käufer finden, der sich künftig gut um die einst eigene Idee und je nach Situation auch um die Belegschaft, die bei einer Firmenübernahme auf eine gute Zukunft hofft, kümmert. Es stehen also diverse Faktoren zur Debatte, die erst einmal erfüllt sein müssen.

Vielschichtige Gründe für den Verkauf eines Unternehmens

Wer sein Unternehmen verkaufen will, der hat sich diesen Schritt in der Regel lange und sorgfältig überlegt. Gründe für einen Verkauf gibt es jedenfalls wie Sand am Meer.

Unternehmen verkaufen, um schnell viel Geld zu verdienen

Isoliert als Überschrift betrachtet, klingt das Ganze vielleicht erst einmal unmoralisch. Doch bei genauerem Hinsehen, ist es das eigentlich gar nicht. Wie bereits einleitend erwähnt, kostet der Aufbau eines Unternehmens viel Zeit und auch Geld. Trifft man nun die Entscheidung, sich von der eigenen Firma zu trennen, möchte man dafür natürlich auch gut entlohnt werden. Außerdem geht es nicht immer nur darum, sich mit dem Geld aus dem Unternehmensverkauf einen neuen Porsche in die Einfahrt zu stellen – häufig dient der Verkauf der eigenen Firma auch schlicht und ergreifend der Altersvorsorge. Wenn man Jahre lang das Unternehmen nicht nur aufgebaut, sondern auch erfolgreich geführt, und mittlerweile ein gewisses Alter erreicht hat, möchte man nun unter Umständen einfach in den wohlverdienten Ruhestand.

Zunehmender Wettbewerb

Mit zunehmendem Wettbewerb, wächst auch der Druck auf Unternehmer. Gerade bei inhabergeführten Unternehmen ist es in solch einer Situation schwierig noch einmal Nachschub, in Form von Bankkrediten zu bekommen. Der Verkauf und damit eine komplette Umstrukturierung sowie neues Kapital und frische Kompetenz kann hier ein Ausweg sein. Und nicht nur das: Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, kommt das Geld, das man durch den Verkauf des Unternehmens verdient, gerade Recht.

Unternehmensverkauf aufgrund eines Notfalls

Es gibt noch einen weiteren Grund für den Verkauf eines Unternehmens, den man zwar niemanden wünscht, der aber dennoch gelegentlich eintritt: Wird der Chef oder die Chefin krank oder kommt es gar zu einem Todesfall, steht die Firma vor einer mehr als schwierigen Situation. Häufig werden in solchen Fällen langjährige Mitarbeiter gefragt, ob diese nicht die Firma übernehmen wollen. Sehen diese sich der Aufgabe allerdings nicht gewachsen, muss eine neue Geschäftsleitung her. Es kommt also zwangsläufig zu einem Verkauf des Unternehmens.

Den passenden Käufer für Unternehmen finden

Egal, um was für eine Art Unternehmen es sich handelt und egal, aus welchem Grund die Firma abgetreten werden soll: Bei Projektify kannst du nicht nur Webprojekte, sondern Unternehmen jeder Art inserieren und zum Kauf anbieten. Die Abwicklung erfolgt einzig und allein zwischen Verkäufer und Käufer. Projektify stellt lediglich die Plattform, auf der beide zueinander finden.

Der richtige Vertrag für den Verkauf eines Unternehmens

Unternehmen sind so unterschiedlich wie ihre Gründer und Geschäftsfelder. Deshalb lässt sich an dieser Stelle auch keine pauschale Aussage darüber treffen, was alles in einen Kaufvertrag muss, außer: Es sollte in jedem Fall einen geben! Selbst bei vermeintlich kleinen Webprojekten und Internet StartUps gibt es zahlreiche Dinge, die bei einer Übergabe vertraglich festgehalten werden sollten. Damit du den für deine Angelegenheit passenden Vertrag aufsetzen kannst, stellt dir Projektify eine Reihe von Musterverträgen zur Verfügung, die du so übernehmen, oder individuell anpassen kannst. Bei größeren Firmen ersetzen diese allerdings nicht den Gang zum Anwalt oder Notar. Bei kleineren, inhabergeführten Einzelunternehmen sind die Vertragsmuster allerdings sehr hilfreich.

 


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