Unser Projektify Angebot für Käufer und Verkäufer von Webprojekten richten wir insbesondere an euch, den aktiven Nutzern unserer Plattform aus. Damit wir noch besser einschätzen können, welche Services euch bei der Abwicklung von Käufen und Verkäufen hilfreich sein können, haben wir dazu eine kleine Umfrage gestartet. Darin haben wir über 50 aktive Projektify-Nutzer gefragt, was ihnen beim Kauf von Webprojekten (nachzulesen im letzten Artikel: Erfahrungsberichte im Kauf von Webprojekten) und beim Verkauf ihrer Webseiten und Startups besonders wichtig ist.

Die Ergebnisse der Umfrage nach Erfahrungsberichten im Verkauf von Webprojekten

In unserer Umfrage zu den Erfahrungswerten der Verkäufer wollten wir vor allem die Gründe für den Verkauf von Webprojekten in Erfahrung bringen. Außerdem wollten wir wissen, ob und wieso Verkaufsverhandlungen gelegentlich scheitern. Eine Zusammenfassung der Aussagen wollen wir euch folgend präsentieren.

Unterschiedliche Verkäuferprofile

In den ersten zwei Fragen, die wir den Verkäufern auf Projektify gestellt haben, wollten wir wissen, wie häufig und aus welchen Gründen die Befragten Webprojekte verkaufen. Bei der Auswertung fiel uns direkt auf, dass wir es auf Projektify mit unterschiedlichen Verkäufertypen zu tun haben: Manche Verkäufer haben beispielsweise in Zeiten von Arbeitslosigkeit einen Onlineshop gegründet, der ihnen den Weg zum Arbeitsamt ersparen sollte und auch hat. Doch da das E-Commerce Business nicht als langfristige Lösung geplant war, sollte dieser nach der erneuten Aufnahme eines Angestelltenverhältnisses aus Zeitgründen abgegeben werden. Auf der anderen Seite haben wir es bei den Befragten allerdings auch mit Nutzern zu tun, die ihr Kerngeschäft im Aufbau von Affiliate-Webseiten, Nischenseiten, Blogs und Informationsportalen sehen. Dieses Geschäft betreibt dieser Nutzertyp in der Regel neben- oder sogar hauptberuflich. Das bedeutet: In diesen Fällen werden Webseiten aufgebaut und bis zu einem gewissen Umsatzniveau geführt, ab dem die Betreiber über ihre Kernkompetenzen und Interessen hinausgehen müssten. Zu diesem Zeitpunkt sollen die jeweiligen Projekte dann in gute Hände von Menschen gegeben werden, die statt im Aufbau, ihre Fähigkeit eher im (Weiter)betreiben des Webprojektes sehen. Denn sowohl mit Onlineshops als auch mit Affiliate-Blogs kann man heute durchaus einen Lebensunterhalt bestreiten.

Wunsch nach höherer Nachfrage

Auf die Frage nach eventuellen Schwierigkeiten beim Verkauf von Webprojekten waren wir über die Einstimmigkeit der Befragten überrascht: Die meisten wünschen sich mehr Nachfrage. Oft lassen sich die Anfragen an einer Hand abzählen, was die Möglichkeit, unter den wenigen potentiellen Käufern den richtigen zu finden, erschwert. Denn: Für die Verkäufer haben die eigenen Webprojekte nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen ideellen Wert – in den meisten Fällen steckt schließlich sehr viel Liebe, Zeit und harte Arbeit in der Webseiten. Der Verkauf eines geliebten Projektes zum Dumpingpreis, eventuell an einen Verkäufer, der das Projekt nur wieder weiterverkaufen will (ähnlich wie es oft bei unprojektierten Domains der Fall ist) kommt für viele der Verkäufer nicht in Frage.

Projektify schafft Nachfrage

Gerade beim letzten Punkt wollen wir bei Projektify zukünftig noch stärker ansetzen. Mit unseren Tipps zum Kauf und Verkauf von Webprojekten sowie einer umfangreichen Plattform mit diversen unterstützenden Services, wollen wir noch mehr Nachfrage auf Seiten der Käufer schaffen und die Kommunikation zwischen beiden Parteien erleichtern.

 

Projektify ist ein Marktplatz für den An- und Verkauf von Webprojekten. Wir haben bereits selbst erfolgreich ein StartUp verkauft und kennen die potentiellen Schwierigkeiten. Mit unserem gemeinnützigen Verein, möchten wir anderen Gründern eine kostenlose Plattform für den Handel bieten und zudem über Wissenswertes im Zusammenhang mit (Online-)Unternehmen informieren.