Vor allem seit Beginn der Corona-Krise boomt der Online-Handel in Deutschland. Etwa 38 Prozent kaufen, laut einer Umfrage, jetzt viel öfter im Internet ein. Dadurch ergab sich seit 2020 ein deutlich größerer Umatz für Online-Shops, der auch in diesem Jahr noch zu spüren ist. Vor allem da derzeit viele Menschen zu Hause bleiben, bietet es sich an, selbst einen Online-Shop aufzubauen. Doch lohnt es sich überhaupt und wie sollte man am besten dabei vorgehen? 

Baukasten mit Drop-Shipping-Service

Es gibt sehr viele Baukastenplatformen, die es erlauben, ohne Kenntnisse der Codierung einen Online-Shop aufzubauen. Einige Anbieter können mit bestimmten Drop-Shipping-Serviceleistungen verbunden werden. Beispielsweise ist es möglich, eine Website bzw. einen Online-Shop aufzubauen und diesen dann mit einem Print-on-demand-Service zu verbinden. Dabei handelt es sich um einem Druckservice für Bekleidung wie T-Shirts, wobei die Firma den Druck und den direkten Versand an Kunden übernimmt. Sogar Retouren gehören oft zum Service dazu. 

Ist eine Baukasten-Website ohne Codierung praktisch?

Bei Baukastenwebsites sind Bereiche wie die Buchhaltung in vielen Fällen einfach auszuführen. Jedoch lohnt es sich nicht immer, ein Baukastenmodell zu wählen, denn diese bieten gegenüber anderen Softwaremodellen oft bedeutende Einschränkungen. Es ist zwar möglich, mit einer solchen Platform anzufangen, doch nach einer Weile sind für ein Unternehmen ausgeprägtere Leistungen nötig. In diesem Fall müsste dann das Sortiment auf die neue Platform verlagert werden. Zu den beliebtesten Baukastensystemen für Online-Shops zählen Shopify, Weebly und viele andere. 

Das Design der Website

Das Design des Online-Shops macht mehr aus als man vielleicht denkt. Beispielsweise wird ein Design mit besonders vielen Produkten und Elementen auf einer Seite üblicherweise für preisgünstigere Shops verwendet, während leere Seiten mit besonders viel Platz und großen Bildern eher von Luxus-Anbietern oder Reisebüros verwendet werden. 

Zwar gibt es Vorlagen, die bei der Erstellung des Design helfen können, doch es kann sich immer lohnen, professionelle Designer damit zu beauftragen. Abgesehen vom Aussehen des Shops kennen sich Experten nämlich auch mit vielen anderen Bereichen aus, wie mit der richtigen Positionierung von Elementen, so dass Nutzer schnell das finden, wonach sie suchen. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Struktur der Navigation. Beispielsweise lässt sich bei dieser Website, die auf elektronische Komponenten spezialisiert ist, eine sehr durchdachte Struktur erkennen. Produkte und Marken sind leicht über das dunkelgraue Drop-down-Menü zu finden und neue Produkte sind schnell findbar. Im genannten Beispiel befinden sich Kunden zwar auf der Seite der Mikrometer, doch sie können sich leicht für eine größere Auswahl entscheiden, indem sie im Menü auf „Mechanische Messgeräte“ klicken. So wird sichergestellt, dass Kunden weiterhin auf der Website bleiben und nicht bei einem anderen Shop nach dem gewünschten Produkt weitersuchen.  

Es gibt noch viele weitere hilfreiche Tipps und Tricks im Internet, die Interessierte dabei unterstützen können, einen Online-Shop aufzubauen. 

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