Wird man durch das Internet und die sozialen Medien immer mehr zu einem gläsernen Bürger und kann keine seiner persönlichen Daten mehr verstecken? Diese oder ähnliche Fragen stellen sich viele Nutzer in letzter Zeit. Manche Browser bieten deswegen einen sogenannten Inkognito-Modus an. Mit diesem sollten eine Vielzahl deiner schützenswerten Daten im Verborgenen bleiben. Dabei ist es gar nicht so leicht, festzustellen, was genau verborgen bleibt und was nach wie vor ausgelesen werden kann. Diese wichtigste Frage, diese Thematik betreffend, dreht sich um die IP-Adresse. Bleibt diese verborgen, wenn Du kostenlos Automatenspiele spielen ohne Anmeldung möchtest?

Worum handelt es sich bei der IP-Adresse?

Bevor die Frage der Sichtbarkeit im Inkognito-Modus geklärt werden kann, muss erst einmal definiert werden, worum es sich bei der IP-Adresse eigentlich handelt. Der beste Vergleich ist der mit einer tatsächlichen Adresse eines Hauses. Jedem Haus in einer Stadt ist eine bestimmte Adresse zugewiesen, sodass die Post dort pünktlich ankommt. Die IP-Adresse im Netz wird einem bestimmten Rechner oder Endgerät zugewiesen. So kommen Daten zuverlässig an und die Kommunikation funktioniert ohne Einschränkungen. Wer sich nun komplett unerkannt im weltweiten Netz bewegen möchte, der muss die IP-Adresse unterdrücken, da sonst immer feststeht, von welchem Gerät aus eine Aktion getätigt worden ist.

Privates Browsen wird sicherer – sensible Daten sind dennoch auslesbar

Der sogenannte Inkognito-Modus unterdrückt nicht die IP-Adresse. Die Intention hinter diesem Modus, der von vielen Browsern angeboten wird, ist es, das Surfen zuhause anonymer zu gestalten. Das betrifft vor allem das Speichern von Cookies und das Sammeln von Daten bezüglich der aufgerufenen Seiten. Der Modus zeigt dadurch seine Stärken vor allem dann, wenn von öffentlichen Computern aus gearbeitet wird. Natürlich möchte man als Nutzer nicht, dass persönliche Daten oder sogar Kennwörter von einem Browser aus gespeichert werden.

Mit Vorsicht zu genießen ist der Modus allerdings am Arbeitsplatz. Dort können zwar im eigenen Browser Dateien verborgen werden, dennoch besteht für den Chef weiterhin die Möglichkeit, die aufgerufenen Seiten nachzuverfolgen. Ebenso wird der Browser ein Stück weit unsicher, wenn zusätzliche Add-Ons installiert sind. Auf diese hat der Browser selbst oft keinen Zugriff. Das bedeutet, dass sich der Nutzer in Sicherheit wiegt, während im Hintergrund weiterhin Daten ausgelesen werden können.

Wie kann dennoch die IP-Adresse verborgen werden und welche Alternativen gibt es?

Wer gerne auf den Inkognito-Modus zurückgreift, der kann das weiterhin gerne im privaten Rahmen tun. Hat man Angst um seine sensiblen Daten oder möchte einfach unerkannt im Internet surfen, so sollte man zu anderen Methoden greifen.

Die beste Möglichkeit, um wirklich unerkannt zu bleiben, ist das virtuelle private Netzwerk, das unter der Abkürzung VPN bekannt ist. Dieses nutzt unterschiedliche Möglichkeiten, um die Adresse des Nutzers zu verbergen. Dadurch kann man selbst bestimmen, welche Server und welche Standorte man nutzen möchte. Dadurch ist praktisch eine virtuelle Reise möglich und selbst mit professionellen Mitteln lassen sich Wege nicht mehr zurückverfolgen. Wer mit sensiblen Daten arbeitet oder einem bestimmten Dienst nicht vertraut, der sollte auf den VPN zurückgreifen.

Sehr einfache Varianten gibt es vor allem auf dem Smartphone kostenlos. Wer auf der Suche nach einem voll umfassenden Schutz ist, der sollte zu einem Abo greifen. Nur damit ist es ohne Einschränkungen möglich, sich frei und unerkannt im Netz zu bewegen. Viele Abo-Anbieter bieten zudem die Möglichkeit, dass der VPN auch in öffentlichen Netzwerken oder mit fremden Rechnern genutzt werden kann. Dadurch ist man nicht auf das eigene Gerät angewiesen und kann praktisch von jedem Standort aus auf einen sicheren Browser zurückgreifen. Dieser Service ist vor allem für Nutzer interessant, die sich beruflich viel im Ausland aufhalten. Vor allem dort reicht ein bereits mitgelieferter Inkognito-Modus eines Browsers nicht aus, um die eigene Privatsphäre ausreichend zu schützen.

 

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Dieser Artikel wurde von einem Gastautor auf Projektify geschrieben. Wir freuen uns immer über Gastartikel und bedanken uns beim Autor. Solltest du Fragen zum Autor haben, dann schreib uns einfach.

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