Jetzt loslegen und Bitcoin kaufen! Diesen Aufruf hat man im Jahr 2020 und 2021 oftmals gehört, da der Bitcoin bis in die Decke gestiegen ist. Aber wie sieht es jetzt mit einem weiteren Höhenflug im Jahr 2022 aus?

Der Bitcoin als die klassischste Krytowährung ist und bleibt ein klares Investment für jeden und jede, der/die den Banken nicht mehr traut oder alternative Anlageformen sucht. Klar, nicht das ganze Kapital sollte in eine einzige Vermögensklasse gelegt werden, besser ist da schon sein Vermögen aufzuteilen und Immobilien, Rohstoffe aber auch Kryptowährungen zu halten. Immobilien sind derzeit sicher, aber mit den Folgen der Pandemie und der staatlichen Verschuldung steigt auch die Angst vor einer Beschlagnahmung oder hohen Steuern auf Immobilien. Rohstoffe wie Gold und Silber kann man zwar analog halten, sie benötigen aber einen sicheren Tresor und man kann sie nicht einfach auf der Flucht mitnehmen. Kryptowährungen sind da einfacher handhabbar. Mit dem digitalen Wallet können die Währungen überall hin mitgenommen werden. Sie sind so leicht wie ein Stück Kuchen, wenngleich sie dabei millionenschwer sein können.

Bitcoin – jetzt guter Einstieg

Der Bitcoin hat sich in den letzten Monaten stabil bei etwa 38.000 US Dollar gehalten. Zwar schwankt er mal auf, mal ab, aber die großen Anstiege und Verluste sind derzeit nicht zu sehen. Damit bietet er derzeit ein gutes Einstiegspotential. 

Interessant dabei ist, wie sich der Bitcoin infolge der höheren Energiepreise entwickeln wird. Bekannt ist nämlich, dass die Kryptowährung Bitcoin hohe Energiekosten hat, anders als andere Kryptowährungen. Wie sich nach dem Ukraine-Krieg und den Veränderungen in Bezug auf den Klimawandel nun der Bitcoin und seine Anleger positionieren, bleibt abzuwarten. Hier steht das Freiheitsgefühl der Kryptowährungen gegen die erhöhten Energiekosten, die der Bitcoin erst einmal verkraften muss. Es heißt aber eigentlich: jetzt loslegen! Dennoch ist bis dato kein großer Rückgang im Jahr 2022 zu verzeichnen. Die Anleger bleiben dem Bitcoin treu und glauben nach wie vor an ihn, anders ist seine stabile Kurslage nicht zu interpretieren.

In Österreich wird der Bitcoin steuerlich nun wie eine Aktie angesehen und es fällt Spekulationssteuer an. Vorher war es so, dass der Bitcoin wie eine Sache angesehen wurde und nach einem Jahr Haltefrist konnte man ohne Steuerauflagen verkaufen. Damit hat sich eine Wende vollzogen. Man muss aber nicht den Weg auf die Bank antreten, sondern kann ja auch privat handeln oder aber den Bitcoin halten. Wie sich bei soviel Blockchain-Technologie und internationalen Märkten die Steuer einbringen lässt, bleibt abzuwarten. In den USA allerdings sind Kryptowährungen schon lange zu versteuern.

Möchte man also in Bitcoin anlegen, dann lohnt sich eine Recherche, wie und in welchen Ländern man steuerlich gut fährt. Tatsache ist, dass es sehr unterschiedliche Modelle gibt, so ist etwa in El Salvador der Bitcoin ein nationales Zahlungsmittel. Man kann dort keinesfalls eine Kapitalertragsteuer auf den Bitcoin legen, das wäre dasselbe, wie wenn man in Europa auf den Euro eine Kapitalertragssteuer legt. 

Die Anlage in Bitcoin bleibt spannend und eine Herausforderung. Man sollte zwei wachsame Augen haben, aber auch Vertrauen, dass die neue Technologie auch neue Chancen auf Gewinnverdopplung bringt.

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